Der Maija Plissezkaija Wanderpokal

Im 20. Jahrhundert gab es auf der Welt vier ganz große Ballerinen, eine in England und drei in Rußland: In England war es Margot Fonteyn, der später der Titel "Dame Margot Fonteyn" verliehen wurde. In Rußland war es zuerst Anna Pavlowa, geb. 1882 in St. Petersburg. Nach ihr kam Galina Ulanowa, geb. 1912, die den Titel "Prima Ballerina assoluta der Sowjetunion" innehatte. Nachdem Ulanowa ihre Bühnenlaufbahn beendet hatte, ging dieser Titel über an Maija Plissezkaija.

Inzwischen hat auch Maija Plissezkaija ihre Bühnenlaufbahn beendet. Sie ist jedoch nach wie vor auf der ganzen Welt aktiv tätig und war bereits bei vielen internationalen Tanzwettbewerben in der Jury.

Beim VII. Deutschen Ballettwettbewerb für Kinder und Jugendliche 2003 hat sie erstmals den Vorsitz der Jury.

Bereits seit Existenz dieser Ballettwettbewerbe erhielt jeweils ein sehr herausragendes Talent des Tanzes einen Sonderpreis in Form eines Stipendiums.

2003 wird nun erstmals der "Maija Plissezkaija Wanderpokal", benannt nach dieser großen Ballerina, vergeben. Der Pokal ist eine filigrane Tänzerin aus Porzellan auf einem gravierten Holzsockel, eine Sonderanfertigung von Hutschenreuther und Spende der Fa. Rosenthal in Selb. Der Preis ist dotiert mit Euro 300,- , und wir dürfen gespannt sein, an wen die Jury ihn verleihen wird.

 

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